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Portrait

AVIA-Luftwaffe

 

Die AVIA-Luftwaffe vertritt mehr als 2'600 Offiziere (Piloten, Fachoffiziere für Fliegerabwehr, Übermittlung, Informatik, Unterhalt und Logistik) aller Fachrichtungen der Luftwaffe und ist damit die grösste Fachoffiziersgesellschaft in der Schweiz.

Von der Armee Flugmeisterschaft AMEF zu Swiss Air Force Competition SAFC

Die Offiziere der Luftwaffe waren immer interessiert, ihr Wissen und Können auch ausserdienstlich zu messen. So gründeten sie in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts die AVIA. Schön getrennt in Flieger und Fliegerabwehr, so wie damals auch die Waffengattung aufgestellt war. 1957 beauftragte Divisionär Etienne Primault Brigadier Hugo Troller, eine Armee Flugmeisterschaft (AMEF) in Dübendorf durchzuführen. Ihr sollten während Jahren unzählige folgen, ebenso wie für die AVIA-Flab in Emmen. Damit knüpfte die Luftwaffe an die Tradition an, die schon vor dem Krieg bestand, als sich an Flugmeetings Schweizer Militärpiloten jeweils mit ausländischen Besatzungen massen. Diese Internationalität konnte allerdings erst 1998 mit der ersten Swiss Air Force Competition (SAFC) wieder erreicht werden.

 

 

Fusion von AVIA-Flab und AVIA-Flieger zur AVIA

P-51D Mustang

Während vieler Jahre war die AMEF das ausserdienstliche Ereignis der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen. Ehrgeiz jeder Staffel, Kompanie oder Batterie war, die AMEF zu gewinnen. Dabei ging es nicht nur um fachliches Wissen und Können, sondern auch um sportliche Leistungen und Schiesspräzision. Zum Abschluss der AMEF präsentierte die Luftwaffe ihre Mittel jeweils am Boden und in der Luft, was zehntausende von Besucher

Mit dem Übergang von den Flieger- und Fliegerabwehrtruppen zur Luftwaffe war es nahe liegend, auch die Gesellschaften AVIA-Flab und AVIA-Flieger zu fusionieren. Nach Überwindung nicht  unerheblicher Hürden gelang dies 1998, so dass die AVIA heute mit mehr als 2'600 Offiziere alle Fachrichtungen der Luftwaffe vertritt. Es sind dies Spezialisten wie Piloten, Fachoffiziere für Fliegerabwehr, Übermittlung, Informatik,

Unterhalt und Logistik. Die AVIA ist die grösste Fachoffiziersgesellschaft in der Schweiz.n nach Dübendorf lockte. AMEF war aber nicht nur harter Wettbewerb, sondern auch Kameradschaft.

 

Flab Kanone 54


Die Neuzeit begann für die AVIA 

1998 mit der Organisation der ersten Swiss Air Force Competition SAFC in Emmen, die alle zwei Jahre stattfindet. Mit der SAFC ist es gelungen, die Internationalität des fliegerischen Wettbewerbs nach 60 Jahren wieder herzustellen. Dies ist auch Zeichen für die fruchtbare Zusammenarbeit der Luftwafe mit ihren ausländischen Partnern. Nach Abschluss der SAFC präsentiert die Luftwaffe Teile ihrer Mittel, und die Patrouille Suisse zaubert herrliche Figuren in den Himmel.

 

 

Miliz und Politik

MilizarmeeDie AVIA steht zur Miliz. Auch deshalb bleibt im Zentrum der Aktivität der AVIA die ausserdienstliche Tätigkeit. Aber nicht nur: die Gesellschaft nimmt regen Einfluss auf das politische Geschehen. Sehr bedeutend war das Engagement 1993 für das neue Kampfflugzeug F/A-18. Es ist möglicherweise der AVIA und deren damaligen Präsidenten John Hüssy zu verdanken, dass das Schweizervolk sich zu einer aktiven Landesverteidigung bekannte. In jüngster Vergangenheit setzte sich die AVIA gegen die Volksinitiative für ein Trainingsverbot der Luftwaffe in Tourismusgebieten ein. Dabei ist die AVIA allerdings bereit, über zusätzliche Standorte der Luftwaffe zu diskutieren. Schon ist das nächste Projet in Sicht: es geht um den Teilersatz der Tiger-Flotte; auch dafür wird die AVIA kämpfen.

 

 

Aktivitäten

Heute präsentiert sich die AVIA mit folgenden Aktivitäten:

  • Ausserdienstliche Wettkämpfe
    Die AVIA organisiert Militärsportanlässe. Der bedeutendste ist die Swiss Air Force Competition SAFC. Dieser Anlass der Schweizer Luftwaffe findet alle zwei Jahre in Emmen statt und steht auch ausländischen Teilnehmern offen. Solche internationalen Wettkämpfe entwickelten sich zu einem Aushängeschild der Luftwaffe.
  • Ausbildung
    Die AVIA organisiert verschiedene Fachkurse, welche die Teilnehmer ausserdienstlich besser auf ihre militärische Aufgabe vorbereiten. Zudem sollen die Kursteilnehmer auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Vor allem geht es darum, junge Offiziere auf die ausserdienstliche Tätigkeit vorzubereiten.
  • Exkursionen 
    Die AVIA organisiert für die Mitglieder wehrtechnische Exkursionen mit dem Ziel, den Horziont unserer Offiziere zu erweitern.
  • Öffentlichkeitsarbeit 
    Die AVIA steht für

    - die Erhaltung einer starken Milizarmee

    - die eigenständige Landesverteidigung

    - eine Luftwaffe, die den Schweizerischen Luftraum ohne Einschränkung rund um die Uhr und bei jedem Wetter schützen kann.

 

Regionale Verankerung, nationale Tätigkeit

Sektionen der AVIA-LuftwaffeDie AVIA ist für die Armee ein verlässlicher Partner, der regional verankert national agiert. Wir sind das zivile Sprachrohr der Luftwaffe und können bei Abstimmungsvorhaben viel Unterstützung leisten.

Um den Herausforderungen gerecht zu werden, lancierte die AVIA das Projekt "AVIA Futura". An mehreren Seminarien gab sie sich eine neue Struktur sowie neue Statuten. Insbesondere von der Ressort-Bildung innerhalb des Vorstandes wird zusätzliche Schlagkraft erwartet. Heute gibt es zehn sehr aktive regionale Sektionen.

Mit der neuen Organisation und den angepassten Strukturen stellt sich die AVIA kompromisslos und effizient den Herausforderungen der Zukunft.

 


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